Plastikfrei Leben

Plastik, man findet es im tiefsten Meeresgrund, auf Berggipfeln, in Mägen von Vögeln und Säugetieren, in unseren Lebensmitteln und unserer Atemluft. Die Massenproduktion von Kunststoff ist noch nicht einmal 70 Jahre alt und doch hat es sich in die entlegensten Winkel des Planeten vorgearbeitet.
Die Plastikkrise zählt zu den sichtbarsten Symptomen eines kranken Systems, das nicht mehr funktioniert – weder für uns, noch für die Erde, unser aller Heimat. Naturschätze werden zur Profitmaximierung ausgebeutet. Das Wohl der Menschen ist dabei zweitrangig. Unternehmen und Regierungen befeuern eine Wegwerfwirtschaft, die Bequemlichkeit und wirtschaftliches Wachstum über gesellschaftliche Interessen und Kosten stellt. Es ist bewiesen, dass auch unsere Gesundheit Schaden nimmt, denn der Mikroplastik wandert auch in unseren Körper!

Jeder von uns muss jetzt aktiv werden, den gemeinsam können wir etwas bewegen und uns gegen eine Wegwerfgesellschaft stellen.

Abfallentsorgung

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube: Solange der täglich anfallende Müll nur sauber getrennt wird, muss sich am Konsumverhalten nichts verändern. Die Wahrheit ist: Ein Großteil des Plastikmülls landet in Öfen oder in der Umwelt. Viele europäische Länder verkaufen ihren Müll in ärmere Länder, diese versuchen den Müll wiederzuverwenden und zu verkaufen. Leider funktioniert das nur mit einem kleinen Teil es exportieren Müll. In vielen ärmeren Ländern übernehmen Müllsammelnde die Aufgabe städtischer Dienste. Sie bestreiten ihr Einkommen mit dem, was andere wegwerfen. Doch für viele Kunststoffe finden sie keine Abnehmer. Ein grosser Teil des Exportmüll bleibt dann einfach liegen und geht in die Umwelt. Was extrem schädlich für unseren Planeten und ihren Bewohnern die Tiere und den Menschen ist.

Nur neun Prozent des weltweiten Plastikabfalls werden recycelt. Selbst Industrienationen recyceln weit weniger als die Hälfte von Haushalts-Plastikabfällen und davon verwandeln sie einen sehr geringen Anteil wieder in Verpackungen. Bei einem Grossteil des Verpackungsmülls findet statt „Recycling“ in Wirklichkeit „Downcycling“ statt. Aus den Verpackungen werden geringwertigere oder nicht recycelbare Produkte hergestellt, sodass das Plastik lediglich verzögert auf der Mülldeponie endet,

Hersteller von Plastik Verpackungen müssen endlich Verantwortung übernehmen, wie können wir sie dazu bringen?  Folgend einige Tipps dazu.

Tipps und Tricks zur Reduktion deines Plastikmülls

  • Informiere dich über dir Plastikverschmustzung
  • Kaufe bewusst in deinem nahegelegenen Supermarkt ein, sei kreativ!
  • Benutze keine Plastiksäcke oder Papiertaschen, sondern wiederverwendbare Stoffbeutel
  • Fingerweg von Einwegverpackungen! Mehr wiederverwendbare Verpackungen benutzen
  • Mehrwegbehälter-Challenge: Fordere Take-aways und Supermärkte zum Mitmachen auf
  • Organisiere ein Zero-Waste Event
  • Unterzeichne die Petition von Greenpeace gegen die Plastikkrise
  • Überlege dir eigene Ideen gegen den Plastikmüll vorzugehen

Was macht Makoi?

Wir verwenden bei keiner einzigen Verpackung Plastik und verwenden höchstens Kunststoff Materialen, bei Produkten welche eine lebenslange Dauer aufweisen. Wir engagieren uns bei Projekten welche gegen den Plastikmüll vorgehen. Wir setzen uns ein für die Erhaltung unseres grossartigen Planeten.

Textquellen: greenpeace.ch & bund.net/plastikatlas2019